7. Teil

1980

Die C-Jugend errang die Meisterschaft in der Staffel Andernach und gewann ein Hallenturnier in Plaidt, womit sie sich für die Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft qualifizierte. Im Juni wurde auf dem Rasenplatz in Kretz ein zweitägiges Jugend-Fußballturnier (E- und D-Jugend) durchgeführt.

Helmut Retterath wurde wieder als Trainer verpflichtet.

Die I. TT-Mannschaft schaffte den 2 Platz in der Bezirksliga, der zum Aufstieg in die 2. Rheinlandliga berechtigte.

Die Mitgliedschaft im Turngau Rhein-Nette-Ahr wurde wieder gekündigt.
 

1981

Im Jahr ihres 60jährigen Bestehens war die DJK wieder sehr aktiv und erfolgreich. Die E-Jugendfußballer errangen die Staffelmeisterschaft und die Hallenkreismeisterschaft. Den Titel des Staffelmeisters sicherte sich auch die B-Jugend. Im Mai wurde eine Sportwoche auf dem Kretzer Rasenplatz durchgeführt, u. a. fünf Jugendturniere und das Seniorenturnier um den DJK-Rheinlandpokal.

Die I. TT-Mannschaft belegte einen Mittelplatz in der 2. Rheinlandliga und konnte sich für die neue Saison vor allem durch den indonesischen Nationalspieler Roland Tedjasukmana verstär-ken. Alle TT-Mannschaften wurden von C. Lehmann mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet.

Die Karatesportler, als Landesgruppe Rheinland dem Landesverband Bayern im Deutschen Judobund angehörend, konnten in Presseberichten auf erfolgreich durchgeführte Lehrgänge und beachtliche Plazierungen bei Turnieren und Meisterschaften hinweisen (u. a. die deutsche Meisterschaft durch H. J. Paluch).

Die Jubiläumsfeier fand am 29. August im Saal Monschau statt. 22 Personen konnten für 25jährige Mitgliedschaft geehrt werden. A. Szislowski wurde mit der bronzenen Ehrennadel des Fußballverbandes ausgezeichnet, V. Seeling erhielt den Ehrenbrief des Fußballverbandes. Den Ehrenbrief des Sportbundes erhielten Heidemarie Busenkell, Renate Klein und Heinz Neugebauer. Acht Vereinsgründer und drei langjährige Mitarbeiter (P. Eberhard, J. Busenkell und J. Illgen) wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Im Mai wurde die Vulkanhalle eingeweiht, die fortan das Sportlokal für die TT- und Karatesportler war. Die Halle erwies sich aber bald für den TT-Sport als ungeeignet.

Die Kreiseinzelmeisterschaften für Junioren, Damen und Herren wurden im November von der TT-Abteilung in der Krufter Sporthalle ausgerichtet.

 

1982

Im Fußball war die Jugend einmal mehr das Aushängeschild des Vereins. Mit der E-, C- und B-Jugend wurden gleich drei Mannschaften Staffelsieger, darüberhinaus errang die E-Jugend auch den Kreismeistertitel.

Das dreitägige Jugendturnier in Kretz (beginnend an Christi Himmelfahrt) ist bis auf den heutigen Tag zu einer festen und gutbesuchten Einrichtung geworden.

Erwartungsgemäß und ungeschlagen wurde die I. TT-Mannschaft Meister der 2. Rheinlandliga und stieg in die höchste Spielklasse des Rheinlandes auf. Mit R. Tedjasukmana stellte der Verein den Sieger der Rheinland-Pfalzrangliste. Wie im Vorjahr wurde Ted auch Rheinlandmeister im Herren-Einzel. Im Dezember richtete die Abteilung die Bezirks-einzelmeisterschaften für Junioren, Damen und Herren in Kruft aus.

Im Tausch mit den Damenturngruppen konnten die TT-Spieler wieder in die Sporthalle umziehen.

Bei der Jahreshauptversammlung am 9. Juli konnte A. Szislowski krankheitsbedingt nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Damit ging eine Ära im Verein zu Ende. Albin Szislowski hat sich über 15 Jahre lang unermüdlich für den Verein eingesetzt. Unter seiner Führung und durch seinen persönlichen Einsatz stieg die Mitgliederzahl von 240 auf zwischenzeitlich über 600 an, errang der Verein viele sportliche Erfolge und wurde schließlich zu einem Breitensportverein, in dem besonders Kinder und Jugendliche eine sportliche Heimat gefunden haben. Er wollte „Vater“ der Sportjugend sein, so bezeichnete er sich gerne selbst, und er war es und wurde von vielen so genannt und auch angeredet, besonders bei den Fußballern. Ohne Albin Szislowski hätte der Verein eine solche Entwicklung wohl kaum nehmen können, besonders nach der schweren Zeit 1966 (Rücktritt von vier z. T. führenden Vorstandsmitgliedern). Die DJK ist ihm zu größtem Dank verpflichtet! Anläßlich eines Besuchs durch den DJK-Diözesanvorsitzenden, Karl Metzger, und Vertretern des Vereinsvorstandes wurde A. Szislowski in seiner Wohnung das DJK-Ehrenzeichen in Gold verliehen.

Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wurde Alfred Busenkell. Für ihn übernahm Harald Kohns den arbeitsintensiven Posten des Jugendleiters. 17 Mitglieder konnten für 25jährige Vereinstreue geehrt werden.

Die Mitgliederzahl war auf 550 abgesunken. Die Mädchenturngruppen hatten sich auf drei reduziert. Gründe hierfür dürften einmal die geburtenschwache Jahrgänge und das Ausscheiden von Übungsleiterinnen gewesen sein.

Die DJK Kruft/Kretz wurde in das Vereinsregister eingetragen.

Auf Vorstandssitzungen wurde mehrfach bemängelt, daß sich die Karateabteilung in der Presse als Karate-Club Kruft bezeichnete. Zum Jahresende schieden die Karatesportler aus der DJK aus.

 

1983

Die I.Fußballmannschaft konnte in der B- Klasse die Vizemeisterschaft erringen und in die A-Klasse aufsteigen. Die I. TT-Mannschaft belegte in der 1. Rheinlandliga nach Abschluß der Saison den 2. Tabellenplatz. Das angestrebte Ziel, Aufstieg in die Rheinland-Pfalz-Liga, wurde nicht erreicht. C. Lehmann, der geschäftlich überwiegend im Ausland weilte, stand der Ab-teilung als Sponsor nicht mehr zur Verfügung. Die I. Manschaft fiel auseinander. Damit ging im Tischtennis eine Ära zu Ende.

Die Seniorenfußballer führten erstmals eine Sportwoche in Kruft durch. An diesem Turnier nahmen sechs Mannschaften teil.

Nach Fertigstellung des Gemeindesaales in Kretz wurde dort eine Damensportgruppe unter Leitung von Heidemarie Busenkell gegründet.

Erstmals wurde in der Vulkanhalle die Veranstaltung „Tanz in den Mai“ mit einer sechs Mann starken Tanzkapelle mit gutem Erfolg durchgeführt.

Der Landessportbund hatte die Mindestbeiträge erhöht. Auf einer Mitgliederversammlung im September wurden die heute noch gültigen Vereinsbeitragssätze beschlossen.

20 Mitglieder wurden für 10jährige und fünf Mitglieder für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Peter Klein wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

 

1984

Wieder einmal waren es die Jugendfußballer, die zu Meisterehren kamen, während die I. Mannschaft aus der A-Klasse absteigen mußte. Die D-Jugend wurde verlustpunktfrei Staffelsieger und errang auch die Kreismeisterschaft. Staffelsieger wurde auch die A-Jugend. Diese Mannschaft hatte in den Vorjahren als C- bzw. B-Jugend schon zweimal den gleichen Titel errungen.

Die I. TT-Mannschaft hatte in der 1. Rheinlandliga keine Chance und wurde letzter. Nachdem weitere auswärtige Spieler den Verein wieder verließen, wurde die Mannschaft für die neue Saison in die Kreisliga zurückgezogen.

Zwei Freizeitfußballmannschaften, die Dorfkickers aus Kruft und die Botsch-Kickers, schlossen sich der DJK als selbständige Gruppen an. Durch die Mitgliedschaft waren sie gegen Unfälle versichert.

Aufgrund einer schriftlichen Anfrage von Mitgliedern auf Gründung einer Tennisabteilung wurde am 28. März an die Gemeindeverwaltung ein Antrag auf Herrichtung von gemeinde-eigenen Tennisplätzen gestellt.

Der „Tanz in den Mai“ fiel mit dem Weißen Sonntag zusammen. Der Besuch dieser Tanzveranstaltung war leider nicht so gut wie im Vorjahr. Ein finanzieller Erfolg dagegen war die erstmalige Übernahme der Bewirtung der Raiffeisenversammlung in der Vulkanhalle.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden 17 Personen für 10jährige Mitgliedschaft geehrt. Franz Lung wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
 

1985

Die Erfolge der Jugendfußballmannschaften rissen nicht ab. C- und D-Jugend wurden Staffelsieger, die A-Jugend erreichte einen 2. Platz. An den schon zur Tradition gewordenen Jugendturnieren in Kretz beteiligten sich 28 Mannschaften. Auch die Senioren waren wieder erfolgreich. Die I. Mannschaft verpaßte den Aufstieg in die Kreisliga A nur knapp, und die Reserve errang die Meisterschaft in der Kreisliga D. Trainer Retterath nahm zum zweitenmal Abschied von der DJK Kruft/Kretz.

Über Pfingsten weilten etwa 35 Seniorenfußballer in unserer Partnerstadt Paray.

Im Januar wurde in der Krufter Sporthalle ein Seniorenfußballturnier ausgerichtet, das auch in den Folgejahren zum festen Programm im Fußballspielbetrieb des Vereins gehörte.

Das Kinderturnen war zwischenzeitlich bis auf zwei Mädchengruppen (geleitet von Renate Klein, geb. Lung) geschrumpft. Erfreulicherweise konnte mit Renate Klein (geb. Ochtendung) zu Beginn des Jahres eine Gruppe für Kinder im Vorschulalter eingerichtet werden.

Die Vorbereitungen zur Gründung einer Tennisabteilung wurden weiter vorangetrieben.

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung „Tanz in den Mai“ nur mäßig besucht.

Die Kassierung der Mitgliedsbeiträge wurde auf Bankeinzug umgestellt.

 

1986

Meisterschaften waren in diesem Jahr keine zu vermelden.

Die I. Mannschaft entging nur knapp dem Abstieg in die Kreisliga C, in der die II. Mannschaft einen Mittelplatz belegte. Auch die Jugendmannschaften belegten in ihren Klassen Mittelplätze. Der Vertrag mit dem Trainer wurde gelöst. Das Training übernahm zwischenzeitlich der frühere Aktive und Betreuer Josef Einig, und bei der I. Mannschaft ging es wieder merklich aufwärts.

Eine weitere Fußballfreizeitmannschaft, die Tenne-Rockers, schloß sich dem Verein an.

Am 23. April erfolgte die offizielle Gründung der Tennisabteilung. Ihr Leiter wurde Richard Hubers. Vertraglich wurden die beiden gemeindeeigenen Tennisplätze für zehn Jahre gepach-tet (Fertigstellung 1987). Die Abteilung nahm ihren Spielbetrieb in der Ochtendunger Tennishalle auf. Ende des Jahres gehörten ihr bereits 121 Mitglieder an.

Beim „Tanz in den Mai“ waren diesmal die Kosten höher als die Einnahmen, sodaß zukünftig auf diesen Ball verzichtet wurde.

Die Bewirtung der Raiffeisenversammlung war wieder ein finanzieller Erfolg.

Die Fußballfreizeitmannschaften wurden Ende des Jahres an die Zahlung ihrer Mitgliedsbeiträge erinnert.

 

1987

Auf der Jahreshauptversammlung konnten vier Personen für 25jährige und 30 Personen für 10jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Sportlich am erfolgreichsten waren die jüngsten Fußballer. Die F-Jugend gewann alles, was es zu gewinnen gab. Die Hallenkreismeistrschaft holte sie sich mit 14:0 Punkten. In den Spielen um die Staffelmeisterschaft schossen die Jungen sage und schreibe 208 Tore, ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Schließlich gewannen sie auch die Kreismeisterschaft. Als treffsicherste Jugendmannschaft des Kreises Rhein/Ahr erhielten sie vom Fußballverband Rheinland einen Wanderpokal.

Während die I. Fußballmannschaft einen guten 3. Platz in der Kreisliga B erreichte, mußte die II. aus der Kreisliga C absteigen. Zum Saisonabschluß führten die Seniorenfußballer über Pfingsten eine Fahrt nach Going (Österreich) durch.

Für die neue Saison wurde aus Spielermangel für die A- bis D-Jugendlichen eine Spielgemeinschaft mit der SG Nickenich/Eich eingegangen. Die „Dorfkickers“ stellten den Spielbetrieb ein.

 

Am 29. August wurden die gemeindeeigenen Tennisplätze am Sportstadion eingesegnet und offiziell für den Spielbetrieb freigegeben.

 

1988

Die II. Fußballmannschaft errang die Vizemeisterschaft in der Kreisliga D und konnte in die Kreisliga C aufsteigen. Die A-Jugend der Spielgemeinschaft belegte den 2. Platz in der Leistungsstaffel, die B-Jugend wurde Sieger der Normalstaffel. D- und E-Jugend belegten 2. Plätze. Für die Saison 1988/89 wurde für die Jugendmannschaften A, B und C die Spielgemeinschaft mit der SG Nickenich/Eich fortgesetzt.

Im Tischtennis schaffte die II. Mannschaft in der 2. Kreisklasse die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die 1. Kreisklasse. In der Kreispokalrunde drang sie bis ins Endspiel vor.

Bei den TT-Rheinlandmeisterschaften der Senioren konnte Josef Degen in seiner Altersklasse (ab 50 Jahre) mit seinem Doppelpartner R. Neckel (SV Eich) den Titel eines Rheinlandmeisters erringen.

Die Tennisabteilung nahm erstmals mit einer Jugend-, einer Damen- und einer Herrenmannschaft an der Medenrunde teil. Sie erwarb eine 4 m x 15 m große Bauhalle, die zu einem Clubheim an der Tennisanlage ausgebaut werden soll.

Renate Klein (geb. Ochtendung) erwarb die Übungsleiterlizenz. Seit 1985 war sie bereits als Übungsleiterin im Kinderturnen eingesetzt.

 

1989

Bei der Generalversammlung im April konnten wieder vier Personen für 25jährige und 31 Personen für 10jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Alois Jacobs aus Kretz wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Manfred Oster kandidierte nach 22jähriger Tätigkeit als Kassierer nicht mehr für den Vorstand. Zum Dank für seine langjährige Arbeit wurde er mit dem DJK-Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Neuer Kassierer wurde Bernhard Treins. Die Funktion des Jugendleiters, die Alfred Busenkell seit 1987 noch mit übernommen hatte, übernahm Volker Seeling, der schon viele Jahre als Trainer und Betreuer in der Jugendarbeit tätig war.

Die beiden Seniorenfußballmannschaften mußten absteigen. Mit Manfred Einig (Ochtendung) wurde ein neuer Trainer verpflichtet. Die Jugendmannschaften waren wieder sehr erfolgreich. Die F-Jugend wurde Staffelsieger, die E-Jugend Hallenkreismeister, Staffelsieger und Kreismeister (wie zwei Jahre zuvor als F-Jugend) und errang nicht weniger als sechs Turniersiege. Auch die D-7 wurde Staffel- und Kreismeister. Für die Spielsaison 1989/90 wurde nur noch für die A-Jugend eine Spielgemeinschaft mit der SG Nickenich/Eich eingegangen.

Am 5. Juni verstarb der Ehrenvorsitzende, Albin Szislowski, im Alter von 74 Jahren. Eine große Zahl DJKler gab ihm das letzte Geleit.

Im Tischtennis nahm in der neuen Saison wieder eine Jungenmannschaft an den Meisterschaftsspielen teil.

Die Tennisabteilung stellte ihr Clubheim fertig. Es ist besonderer Anerkennung wert, was da in ungezählten Stunden der Eigenleistung geschaffen wurde.

Die Botsch-Kickers schieden aus dem Verein aus.