4. Teil

1953

Im Mai wurde auf einer Versammlung im Gasthaus Breitbach beschlossen, die DJK in Kruft wieder aufleben zu lassen. Die Gründungsversammlung wählte folgenden Vorstand: Vorsitzender Heinrich Wershofen, stellvertretender Vorsitzender Kaspar Schmitz, Geschäftsführer Peter Gasper, Kassierer Klaus Ferber. Zu dieser Zeit war die Pfarrei ohne Kaplan, und Pastor Müller wurde geistlicher Beirat.

 

1954

Im April wurde Kaplan Barden geistlicher Beirat. Im Fußball wurde der Sportbetrieb wieder mit einer Senioren- und drei Jugendmannschaften aufgenommen.

 

1955

In diesem Jahr wurde eine Damensportabteilung gegründet. Die Tischtennisabteilung, die bis dahin selbständig war (TTC Kruft), wurde in die DJK eingegliedert. Nicht nur der Sportbe-trieb wurde gefördert, sondern es fanden auch kulturelle Veranstaltungen statt. Besonders erwähnenswert ist die geleistete Jugendarbeit.

 

1956

Dem Verein gehörten 220 Mitglieder an, davon waren 80 aktiv sportlich tätig. Auch in diesem Jahr wurde ein umfangreiches Programm an sportlichen, geselligen und kulturellen Veranstal-tungen durchgeführt.
 

1957

Als Nachfolger von Kaplan Barden wurde Kaplan Rudolf Müller geistlicher Beirat. Die Damensportabteilung war sehr rege.

Der TV Kruft gründete eine Fußballabteilung, die in den Folgejahren eine harte Konkurrenz darstellen sollte, da so mancher Seniorenspieler in den TV abwanderte. Es entstand auf beiden Seiten teilweise ein Vereinsfanatismus, und unliebsame Äußerungen und Vorkommnisse waren nicht selten.

 

1958

Der langjährige Vorsitzende und Mitbegründer der DJK, Heinrich Wershofen, legte sein Amt als Vorsitzender nieder. Für seine hohen Verdienste wurde ihm die DJK-Ehrennadel überreicht. Zum neuen Vorsitzenden wurde Gerhard Linke gewählt.

Das größte sportliche Ereignis des Jahres war das Oster-Fußball-Turnier, an dem sich zehn Mannschaften beteiligten. Das Eröffnungsspiel fand zwischen einer Juniorenmannschaft aus Paris und der gleichen der DJK statt. Im Herbst stattete die DJK den Franzosen einen Gegenbesuch in Paris ab, für die damalige Zeit ein großes und nicht alltägliches Ereignis.

Bei der Generalversammlung im November gab es einen erneuten Wechsel. Reinhold Brost wurde Nachfolger von Gerhard Linke, der aus Kruft wegzog.

 

1959

Der Spielbetrieb ging weiter, doch war die Vereinsarbeit etwas dadurch gehandicapt, daß der Vorsitzende seinen Wohnort in Nickenich hatte.