Inklusion

 

 

 

Die gleichberechtige Teilnahme von Menschen mit Beeinträchtigungen und Handicaps ist ein wichtiger Aspekt in der Arbeit unseres Vereins.  Auf sehr vielfältige Weise haben wir uns in der DJK Kruft/Kretz dem Thema Inklusion angenommen.

Dies auch schon seit einigen Jahren; Trainingslager, Inklusionsfußballmannschaften, Teilnahmen an „Unfied-Turnieren von Special Olympics, Schulungen zum Thema UN-Behindertenrechtskonvention, Barrierefreiheit und vor allem das Projekt “ Einfach Gemeinsam – Sport in Kruft (in Zusammenarbeit mit dem TV Kruft) – dies alles waren Aktionen, die in den letzten Jahren für die notwendige Sensibilität bei vielen Vereinsmitglieder gesorgt haben. Inklusion wird in der DJK Kruft/Kretz gelebt.

Vor allem aber versuchen wir immer wieder, im Austausch mit den zahlreichen Vereinsmitgliedern die an einem Handicap leiden unsere eigene Arbeit, den Zugang in den Verein und die Abteilungen und zu den Sportveranstaltungen zu erleichtern.

Die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen mit Behinderungen ist Bestandteil unserer Vereinssatzung!!! Für Anregungen und Meinungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Als Ansprechpartner für diesen Themenbereich stehen:

Inklusionsbeauftragte im Verein sind: Der Vorsitzende Harald Kohns, Geschäftsführer Reiner Plehwe, die Mitglieder Peter Dohm und Peter Ullrich, sowie für die Gruppe der Übungsleiter Rene Bonn.

2-tägige Übungsleiterfortbildung in Kruft, für den gemeinsamen Sport von „inklusiven Sportgruppen“.

Die DJK Kruft/Kretz war Mitveranstalter einer 2 tägigen Fortbildung für Übungsleiter im Umgang mit „heterogenen Gruppen“.

Hierbei sollten erfahrene, aber Neueinsteiger Tipps im Umgang mit „inklusiven Sportgruppen“ bekommen.

Mit dabei der BSV Rheinland-Pfalz, Special Olympics Rheinland-Pfalz und natürlich der DJK Sportverband Trier in Person vom Bildungsreferent.

In der 30-köpfigen Teilnehmergruppen waren auch fünf DJK-ler mit von der Partie, die sich diese Qualifikation aneignen wollten.

Jule Plehwe, Anne Melcher, Peter Dohm, Alferd Langen (SO) und Reiner Plehwe.

Unterstützt wurde das Projekt von den Vorsitzenden Norbert Ochtendung und Jürgen Hesch. Beide betonten, das es Ihnen wichtig sei, dass auch die DJK-Übungsleiter das „Know-How“ im Umgang mit inklusiven Sportgruppen von der Beginn an lernten. „Schön, dass auch die 2 jungen Übungsleiter Anne und Jule die Qualifikation erlangen. Schön auch, das mit Peter Dohm einen Insider mit dabei war.“

 

Hier die Bilder

Großzügige Spende vom Förderverein „Fußballer helfen“ (FBK Rhein-Ahr), Oktober 2016

Förderverein des Fußballkreises Rhein-Ahr unterstützt Inklusionsbemühungen der DJK Kruft/Kretz

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Einen Scheck über bemerkenswerte 1.419,25 Euro bekamen die Verantwortlichen der DJK Kruft/Kretz am gestrigen Tage überreicht. Der Förderverein des Fußballkreises honorierte damit die Aktivitäten der DJK Kruft/Kretz im Rahmen des Inklusionsfußballcamps im Mai und übernahm alle Kosten, die da entstanden waren.

 

Ca. 100 Menschen mit und ohne Behinderungen hatten an dem 2-tägigen Camp teilgenommen, das unter der sportlichen Leitung von Rene Bonn stand und an dem 19 weitere Trainer und Übungsleiter, 9 befreundete Vereine und 11 Einrichtungen der Behindertenhilfe/Förderschulen teilgenommen hatten.

 Bei der Übergabe durch die Vorstandesmitglieder des Fördervereins Herr Heinz, Herr Merten und Herr Klein waren auch Kicker des Inklusionsteam der DJK Kruft/Kretz zugegen. Stellvertretend für den gesamte Verein versprach der Vorsitzende, Jürgen Hesch, dass man auch im kommenden Jahr ein 2-tägiges Fußballinklusionstrainingscamp veranstalten wird. Weiterhin wird im Rahmen Albin-Szislowski-Turniere im Januar ein Inklusionsfußballhallenturnier durchgeführt und im Juni ein „Fußball-Lebendkicker-Turnier

 

Weltrekordversuch im Dauerinklusions-Tischtennisspielen, 07/08.10.2016

Gelungene Aktion mit 123 Teilnehmern. 24 Stunden wurde gemeinsam, inklusiv  Tischtennis gespielt und Sport erlebt. Mit Live-Stream ins Internet.  Von 8 – 77 Jahre waren die Teilnehmer alt, die sich an der Aktion beteiligten. Es war eine Aktion von Einfach Gemeinsam-Sport in Kruft in Zusammenarbeit mit Partnerverein TV Kruft, dem Netzwerk Inklusion, Special Olympics Rheinland-Pfalz und der Behindertensport- und Rehabilitationssportverband RLP. Ein großes Danke auch an die TTG Pellenz. Der Tischtennisspielgemeinschaft der auch die TT-Abteilung der DJK angehört.

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Jubel um 17.01.16 – nach 24 Stunden ist der Rekord gepackt. Am Tisch der 9-jährige Noah und der 40-jährige Olaf

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August 2016 – Inklusionsteam startet beim Deutschen-Eck-Cup

 

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Hier einige Eindrücke der letzten Jahre:

Bundeskanzlerin Angela Merkel ehrt Reiner Plehwe von der DJK Kruft/Kretz für das Projekt „Einfach Gemeinsam“

 

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Interessante Nachbarschaft für Reiner Plehwe

 

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Reiner Plehwe und Michael Kuch (VR Bank Rhein-Mosel) erhalten

die Urkunde und den Scheck aus den Händen von der

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

 

 

http://tv.dfb.de/video/inklusionsfussballcamp-in-kruft/10821/

Verleihung der goldenen Sterne des Sports in Berlin mit der Bundeskanzlerin

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Bürgermeister Schneichel und Frau Merkel     Anja Ochtendung und Peter Dohm        Vorsitzender Norbert Ochtendung u. Peter Dohm, Peter Ullrich und Chico

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Verleihung des DJK-Inklusionstalers mit Minsterialdirektor Stich und der DJK-Präsidentin Elsbeth Beha
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Ehrung in Wissen beim DJK – Tag mit unserem Freund Manfred Butter

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Inklusiv zu Besuch bei „Flutlicht
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Inklusionsfußbalteam wird Team des Jahres 2014 in der Verbandsgemeinde Pellenz

 

Gelungene Beschreibung von Special Olympics zum Thema:

entnommen von www.specialolympics.de

Die Inklusionspyramide

Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)
Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)

Mit Hilfe der Inklusionspyramide soll die Inklusion im Sport grafisch erläutert werden.

Ihr breiter Sockel wird dadurch gebildet, dass alle Menschen mit Behinderung – unabhängig von der Art ihrer Behinderung – die Möglichkeit haben, Sport zu treiben.

Die erste Stufe der Inklusionspyramide bildet das Wahlrecht auf Basis von Angebotsalternativen: Alle Menschen mit Behinderung sollen entscheiden können, welche Sportart sie wann, wo und mit wem ausüben möchten.

Stufe 2 bezieht sich auf Veranstaltungen, Wettbewerbe und Rituale: Veranstaltungen auf örtlicher, regionaler, nationaler und internationaler Ebene sind  Ziel- und Höhepunkte für jeden Sportler. Neben den sportlichen Leistungen sind Rituale (Hissen von Fahnen, das Entzünden der (olympischen) Flamme, Siegerehrungen) von zentraler Bedeutung.

In Stufe 3 erfolgt eine Öffnung über den Sport hinaus: Dies betrifft die Motivation und Einbeziehung der Familien der Sportlerinnen und Sportler und die Einbeziehung von behinderten Menschen, die zwar Spaß, Spiel und Bewegung anstreben, nicht aber den Wettkampf. In diese Kategorie gehört auch das Gesundheitsprogramm, das den Zugang zur medizinischen Vorsorge am Rande des Sports eröffnet.

Mit Stufe 4 erklimmen wir die Ebene des organisierten Sports. Das heißt konkret, behinderte Menschen sollten die Möglichkeit haben, aktiv Mitglied eines Sportvereins ihrer Wahl zu sein.

In Stufe 5 „Empowerment und Mitsprache“ kommt das Anliegen, die Forderung: „Nichts über uns ohne uns“ auch im Bereich des Sports zum Zuge. Inklusion bedeutet, dass behinderte Menschen im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben.

Die Inklusionsstufe 6 wird erreicht, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Sport treiben. Hierfür steht bei SO an erster Stelle das Unified Sports® Programm.

Diese Pyramide ist nur stabil, wenn sie von mehreren Seiten gestützt wird:

Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten.

Inklusion braucht des weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären.

Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch  Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Die ist  Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen.

Die Inklusionspyramide

Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)
Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)

Mit Hilfe der Inklusionspyramide soll die Inklusion im Sport grafisch erläutert werden.

Ihr breiter Sockel wird dadurch gebildet, dass alle Menschen mit Behinderung – unabhängig von der Art ihrer Behinderung – die Möglichkeit haben, Sport zu treiben.

Die erste Stufe der Inklusionspyramide bildet das Wahlrecht auf Basis von Angebotsalternativen: Alle Menschen mit Behinderung sollen entscheiden können, welche Sportart sie wann, wo und mit wem ausüben möchten.

Stufe 2 bezieht sich auf Veranstaltungen, Wettbewerbe und Rituale: Veranstaltungen auf örtlicher, regionaler, nationaler und internationaler Ebene sind  Ziel- und Höhepunkte für jeden Sportler. Neben den sportlichen Leistungen sind Rituale (Hissen von Fahnen, das Entzünden der (olympischen) Flamme, Siegerehrungen) von zentraler Bedeutung.

In Stufe 3 erfolgt eine Öffnung über den Sport hinaus: Dies betrifft die Motivation und Einbeziehung der Familien der Sportlerinnen und Sportler und die Einbeziehung von behinderten Menschen, die zwar Spaß, Spiel und Bewegung anstreben, nicht aber den Wettkampf. In diese Kategorie gehört auch das Gesundheitsprogramm, das den Zugang zur medizinischen Vorsorge am Rande des Sports eröffnet.

Mit Stufe 4 erklimmen wir die Ebene des organisierten Sports. Das heißt konkret, behinderte Menschen sollten die Möglichkeit haben, aktiv Mitglied eines Sportvereins ihrer Wahl zu sein.

In Stufe 5 „Empowerment und Mitsprache“ kommt das Anliegen, die Forderung: „Nichts über uns ohne uns“ auch im Bereich des Sports zum Zuge. Inklusion bedeutet, dass behinderte Menschen im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben.

Die Inklusionsstufe 6 wird erreicht, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Sport treiben. Hierfür steht bei SO an erster Stelle das Unified Sports® Programm.

Diese Pyramide ist nur stabil, wenn sie von mehreren Seiten gestützt wird:

Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten.

Inklusion braucht des weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären.

Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch  Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Die ist  Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen.

Die Inklusionspyramide

Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)
Mit Hilfe der Inklusionspyramide soll die Inklusion im Sport grafisch erläutert werden.
Ihr breiter Sockel wird dadurch gebildet, dass alle Menschen mit Behinderung – unabhängig von der Art ihrer Behinderung – die Möglichkeit haben, Sport zu treiben.

Die erste Stufe der Inklusionspyramide bildet das Wahlrecht auf Basis von Angebotsalternativen: Alle Menschen mit Behinderung sollen entscheiden können, welche Sportart sie wann, wo und mit wem ausüben möchten.
Stufe 2 bezieht sich auf Veranstaltungen, Wettbewerbe und Rituale: Veranstaltungen auf örtlicher, regionaler, nationaler und internationaler Ebene sind  Ziel- und Höhepunkte für jeden Sportler. Neben den sportlichen Leistungen sind Rituale (Hissen von Fahnen, das Entzünden der (olympischen) Flamme, Siegerehrungen) von zentraler Bedeutung.

In Stufe 3 erfolgt eine Öffnung über den Sport hinaus: Dies betrifft die Motivation und Einbeziehung der Familien der Sportlerinnen und Sportler und die Einbeziehung von behinderten Menschen, die zwar Spaß, Spiel und Bewegung anstreben, nicht aber den Wettkampf. In diese Kategorie gehört auch das Gesundheitsprogramm, das den Zugang zur medizinischen Vorsorge am Rande des Sports eröffnet.
Mit Stufe 4 erklimmen wir die Ebene des organisierten Sports. Das heißt konkret, behinderte Menschen sollten die Möglichkeit haben, aktiv Mitglied eines Sportvereins ihrer Wahl zu sein.

In Stufe 5 „Empowerment und Mitsprache“ kommt das Anliegen, die Forderung: „Nichts über uns ohne uns“ auch im Bereich des Sports zum Zuge. Inklusion bedeutet, dass behinderte Menschen im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben.

Die Inklusionsstufe 6 wird erreicht, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Sport treiben. Hierfür steht bei SO an erster Stelle das Unified Sports® Programm.

Diese Pyramide ist nur stabil, wenn sie von mehreren Seiten gestützt wird:

Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten.

Inklusion braucht des weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären.
Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch  Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Die ist  Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen.

Die Inklusionspyramide

Die Inklusionspyramide (Quelle: Dr. Bernhard Conrads, Erster SOD-Vizepräsident)
Mit Hilfe der Inklusionspyramide soll die Inklusion im Sport grafisch erläutert werden.
Ihr breiter Sockel wird dadurch gebildet, dass alle Menschen mit Behinderung – unabhängig von der Art ihrer Behinderung – die Möglichkeit haben, Sport zu treiben.

Die erste Stufe der Inklusionspyramide bildet das Wahlrecht auf Basis von Angebotsalternativen: Alle Menschen mit Behinderung sollen entscheiden können, welche Sportart sie wann, wo und mit wem ausüben möchten.
Stufe 2 bezieht sich auf Veranstaltungen, Wettbewerbe und Rituale: Veranstaltungen auf örtlicher, regionaler, nationaler und internationaler Ebene sind  Ziel- und Höhepunkte für jeden Sportler. Neben den sportlichen Leistungen sind Rituale (Hissen von Fahnen, das Entzünden der (olympischen) Flamme, Siegerehrungen) von zentraler Bedeutung.

In Stufe 3 erfolgt eine Öffnung über den Sport hinaus: Dies betrifft die Motivation und Einbeziehung der Familien der Sportlerinnen und Sportler und die Einbeziehung von behinderten Menschen, die zwar Spaß, Spiel und Bewegung anstreben, nicht aber den Wettkampf. In diese Kategorie gehört auch das Gesundheitsprogramm, das den Zugang zur medizinischen Vorsorge am Rande des Sports eröffnet.
Mit Stufe 4 erklimmen wir die Ebene des organisierten Sports. Das heißt konkret, behinderte Menschen sollten die Möglichkeit haben, aktiv Mitglied eines Sportvereins ihrer Wahl zu sein.

In Stufe 5 „Empowerment und Mitsprache“ kommt das Anliegen, die Forderung: „Nichts über uns ohne uns“ auch im Bereich des Sports zum Zuge. Inklusion bedeutet, dass behinderte Menschen im Sportverein genauso wie in Organisationen des Behindertensports „Sitz und Stimme“ haben.

Die Inklusionsstufe 6 wird erreicht, wenn behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen Sport treiben. Hierfür steht bei SO an erster Stelle das Unified Sports® Programm.

Diese Pyramide ist nur stabil, wenn sie von mehreren Seiten gestützt wird:

Auf der einen Seite bedarf es des politischen Willens auf der Ebene der Sportpolitik in Bund und Ländern sowie in der Politik der Verbände im Sport- und Behindertenbereich. Auf beiden Politikfeldern geht es um programmatische Offenheit und die Eröffnung von finanziellen Möglichkeiten.

Inklusion braucht des weiteren Information und Wissen bei Übungsleitern im Verein genauso wie bei Mitarbeitern in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Verbandsfunktionären.
Die Basis für alle Aktivitäten in Richtung Inklusion bildet der Abbau von Barrieren: Durch  Bewusstseinsbildung werden Hindernisse in Köpfen und Herzen abgebaut. Die ist  Schlüssel für die unverzichtbare Barrierefreiheit und Zugänglichkeit in den Bereichen Architektur, Kommunikation und Orientierungshilfen.